Du musst nicht über Meere reisen,
musst keine Wolken durchstoßen
und nicht die Alpen überqueren.
Der Weg, der dir gezeigt wird, ist nicht weit.
Du musst deinem Gott
nur bis zu dir selbst
entgegen gehen.
Denn das Wort ist dir nahe:
Es ist in deinem Mund
und in deinem Herzen.                                                         

Bernhard von Clairvaux


Der Aufbau der St. Bennogemeinde erfolgte ab 1960, um den Vertriebenen aus den Ostgebieten Deutschlands ein Gotteshaus zu geben. Die Jakobikirche war für die vielen Gläubigen, die jetzt in der Stadt lebten, längst zu eng geworden. Dechant Josef Winter kaufte im Auftrag der Diözese den Bauplatz auf dem ehemaligen Jürgenohler Flugfeld und Pastor Ewald Bürig erhielt den Auftrag, die neue Gemeinde aufzubauen. 1962 wurde
Jürgenohl zum selbständigen Seelsorgebezirk erklärt, im Herbst 1963 begann der Bau der
Kirche. Zwei Jahre später konnte die St. Bennokirche durch den Apostolischen Nuntius
Corrado Bafile geweiht werden. Da viele Gemeindemitglieder aus Schlesien kamen, wurde
die Heilige Hedwig Nebenpatronin der Kirche.

Im Zuge der Zusammenlegung von Gemeinden hat St. Benno mit der St. Georggemeinde
in Grauhof seit 2004 einen gemeinsamen Pfarrgemeinderat und Kirchenvorstand. Seelsorglich betreut werden beide Gemeinden, die zum Dekanat Goslar gehören, von der Priestergemeinschaft "Jesus Caritas", die auf den Franzosen Charles de Foucauld zurückgeht.


Mehr Informationen zum Kirchenpartron finden Sie hier.
Zum Bauwerk und künstlerischen Ausgestaltung der Kirche lesen Sie einen Artikel von
Dr. Maria Kapp in "St.-Jakobi-Kirche Goslar", Hildesheimer Chronik 15.